Vereinszweck

Zweck des Vereins ist es, die Gesamtbevölkerung über die Gefahren und Gesundheits- gefährdung der Mobilfunktechnik und artverwandter Technologien aufzuklären. Durch Bereitstellung von Informationen und Vorsorgemaßnahmen, können Menschen vor der Entstehung einer Elektrohypersensibilität geschützt werden. Ziel ist es, die öffentliche Anerkennung der Elektrohypersensibilität (EHS) und die Unterstützung der bereits betroffenen Menschen zu erreichen.

Dafür sollen folgende zielführende Wege eingeschlagen werden:

  1. Öffentlichkeitsarbeit:
    Durch aufklärende Vorträge, Internetauftritte, Publikationen für interessierte Bürger, Ärzte und Politiker, sowie durch Veranstaltungen an Schulen und Kindergärten, soll die Problematik der Mikrowellentechnik verständlich an die Verantwortlichen, den Mann, die Frau sowie an Kinder und Jugendliche gebracht werden. Die Thematik der Elektrohypersensibilität soll einen (bedeutenderen) Stellenwert in der Öffentlichkeit bekommen. Zudem sollen die Zusammenhänge mit der zunehmenden Erkrankung der Bevölkerung und des ständigen Ausbaus der Funktechnologie in den richtigen Zusammenhang gebracht werden.

  1. Aktionen:
    Der Verein behält sich vor, diverse Aktionen zu organisieren, welche auf die Problematik der dauerhaften Funkbestrahlung für Mensch, Tier und Natur und auf die Not und die Bedürfnisse der bereits elektrohypersensiblen Menschen aufmerksam machen.

  1. Es soll eine Anlaufstelle mit Beratung für Betroffene und die, die es nicht werden wollen, geschaffen werden. Insbesondere zur Aufklärung der Zusammenhänge, von Zunahme sogenannten Zivilisationserkrankungen wie Allergien, Unverträglichkeiten, ADS, ADHS, Diabetes, Parkinson, Demenz, Abnahme der Sehstärken etc. in Zusammenhang mit der jeweiligen Funknutzung.

  1. „Erste-Hilfe-Wohnraum“ für Betroffene
    Da die Strahlenbelastung immer weiter zunimmt und die Not der Betroffenen stark ansteigt, soll ein strahlungsfreier Wohnraum geschaffen werden, um Betroffene aus ihren belasteten unerträglichen Situationen befreien zu können. Dort soll ihnen Erholung und medizinische Versorgung wieder die Kraft geben, um Schritte auszuarbeiten, wie sie ihr Leben gestärkt fortsetzen können. Dies wird begleitet mit Beratung und Hilfestellungen für die Angehörigen.

  2. Krankenhausplätze:
    Bisher ist kein Krankenhausplatz für elektrosensible Menschen in Deutschland bekannt. Es werden Aktivitäten gestartet, um Krankenhäuser dazu zu bewegen, funkfreie Plätze für Elektrohypersensible zu schaffen, wie beispielsweise in Schweden bereits vorhanden. Auch soll darauf geachtet werden, dass auch Kassenpatienten Zugang zu diesen haben werden. Darüber hinaus sollen ebenfalls strahlungsfreie Plätze in Altersheimen, Rehazentren und Orte für Behinderte geschaffen werden.

  1. Schaffung und Erhalt von strahlungsfreien Wohn-, Lebens-, Arbeits-, und Sozialräumen:
    Um ein geordnetes und gesellschaftliches Leben der Betroffenen zu ermöglichen, braucht es in erster Linie ein strahlungsfreies Wohn- und Lebensumfeld. Dazu die Möglichkeit seinen Lebensunterhalt an einem strahlungsfreien Arbeitsplatz zu erwerben. Zudem sind strahlungsfreie Einkaufsmöglichkeiten, Arztpraxen, Schulen, Kindergärten, Apotheken, Gemeindehäuser und Kirchen erforderlich.

  2. Förderung von zukunftsfähigen funk- und strahlungsfreien Technologien:
    Insbesondere ist hier eine Unterstützung der FTTH (Fibre to the Home) Anschlüsse, welche eine Glasfaserversorgung in jedes Gebäude ermöglichen sinnvoll. So können alle bisher gewohnten Dienste wie Radio, Fernsehen, Internet, Telefon und Fax weiterhin in höchster Qualität per Kabel genutzt werden.

  1. Der Ausbau von Kommunikationspunkten, welche in jedem Ort, an jedem Park- und Rastplatz eine Internet- und Telefonverbindung ermöglichen sollen, unterstützt und gefördert werden.

  1. Das Wissen über den Ausbau von Gleichstromversorgungen, um elektrosmogfreie Wohn- und Arbeitsplätze einrichten zu können, soll ausgebaut und weiter in die Öffentlichkeit getragen werden.

  1. Die vom Funk unabhängige Notfallkommunikation, via Telefonzellen, Notrufsäulen etc. wird unterstützt und dem derzeitigen sinnlosen Abbau dieser lebensrettenden Kommunikationsformen wird sich der Verein entgegenstellen. Darüber hinaus unterstützt der Verein den Aufbau für einen bisher nicht vorhandenen gesundheitsverträglichen und einwandfrei funktionierenden Rettungs- und Katastrophenfunk für Feuerwehr, Polizei, Rotes Kreuz und weitere Hilfsorganisationen.

  1. Gefördert wird auch die Schaffung von strahlungsfreien Arbeitsplätzen für die Bevölkerung und die Unterstützung von zukunftsweisendem Unternehmertum (z.B. Vermeidung von Burnout), welches die Gesundheit der Mitarbeiter wieder ernst nimmt.

  1. Förderung von funkfreier Lernumgebung für die Kinder, durch Aufklärung der Rektoren, Lehrer und Eltern. Besonders auch die Aufklärung von werdenden Müttern, über den Umgang mit Funktechnologien während der Schwangerschaft und bei Kindern im Babyalter.